Was ist wenn die Welt sich doch noch weiterdreht - Wenn sich der letzte Wille noch aufbegehrt?
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Worte ändern sich...

Schnitt für Schnitt

 
Händchen, Händchen du musst wandern
von der einen Scher zur andern.
Such dir eine Scharfe aus!
Eine, die nicht lange braucht.
 
Schere, Schere du musst ziehen.
Die Macht des Glückes dir verliehen.
Schneide tief, schneide weit,
Vertreib mir Wut und Einsamkeit
 
Schnitt für Schnitt, Weg zur Erlösung
Schnitt für Schnitt – Kampf ums Überleben
Brauch nicht mehr die Überwindung
Schnitt für Schnitt – ja danach will ich streben
 
Wunde, Wunde du musst bluten.
Wende alles jetzt zum Guten.
Blute voll, blute rot,
Du bist Zeichen gegen den Tod
 
Narbe, Narbe du wirst bleiben.
Meine Nachricht sollst du schreiben.
Bleibe tief, bleibe lang.
Sei mein Daseinsuntergang!

 Gewidmet einer guten Freundin, die dieses Lied so oft singt

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Seelengeflüster

 
Nichts ist mehr wie es war
Und Nichts ist nichts
Soll das so bleiben?
Die Mörder ermorden?
Den Herbst vollenden, auf dass es Winter werde
Oden verstummen, deine. Dir hab ich sie geschrieben
Tote Küsse – kalt auf kalten Lippen
Leere Worte ins leere Herz
Hast mich gar zerbrochen
Meine Gedanken jäh in die Hölle verbrannt
Schnitt für Schnitt zu einem Stückchen Glück
Jeder Tropfen Leben
Ein Zeichen fürs dreckige Dasein
Schwarzer Stein schlägst du noch?
Was hat man dir nur angetan?
Mein Spiegelbild wie ein trockener Teich
Nichts passt, nichts lebt
O wie hoch wollt ich leben
Doch nur tief gefallen
Tiefer als ein Engel fliegt
Und nichts ist möglich
Nur Schnitt für Schnitt zu ein bisschen Glück
Schwarzer Stein schlägt ja noch
Doch nicht hier, nicht jetzt
In einer andern Welt
In Nostalgia-Stadt des rosa-Wolke Gedanken
Von Traumprinzen und geträumten Träumen
Jetzt und hier denkt jeder Traumprinz doch nur an sich selbst
Dieser Planet ein Scherbenhaufen
Jeder Schnitt an jedem Tag
Schnitt für Schnitt zu ein kleines bisschen Glück
Der Zauberer ein schwarzer Magier
Zaubert Tränen nach innen
Sie verrauchen wie schmutziger Unrat
Sind nicht wichtig
Ich glaub du hast mich schlicht und einfach umgebracht
Du weißt nichts davon
Hab ja noch geatmet
Und jetzt werde ich zur feigen Mörderin
Mein Opfer ausgesucht
Man  singt von Utopia
Ich wär gern dort
Lanzen des Lebens an jeder Daseinsecke
Keine Entscheidung, kein Durchkommen
Bleibt nur noch mein Schmerz
Das einzige was ich noch lieben kann ist der Tod
Daseinsecke für Daseinsecke
Ein ganzes Daseinslabyrinth
Und überall diese Lanzen
Seh nur noch die Auserwählten und das Messer
Was kann man noch tun?
Liebt und Lebt
Denkt nicht an die Kinder, die zur Hölle fahrn
Ein Schnitt zum ewigen Glück
Dann ist nichts mehr
Und nichts ist nichts
Liebt und Lebt
 
Gewidmet all denen, die meinen Traum von Erlösung teilen und doch nicht erfüllen

Oktober ´06

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Ein Nachlas

 
Vereint nichts mit allem
Koppelt Tränen an Seen
Und füllt mein Blut ins Meer
Setzt ein Segel für das Leben
Heut ist ein Winke-Winke Tag
Leer, doch bald vergessen
Schneidet den König aus den Karten
Und spielt mit Bube und Dame
Herbst vollendet, dass der Winter kommt
Für euch kommt Frühling
Blumen sollen blühen
Werdet mir sicher eine hintragen
Sehen wird ich sie
 
Gewidmet den meinen, falls ich mal nicht mehr da sein sollte

Oktober ´06

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Schneewittchen

 
Tief lieg ich drin
in meinem Sarg aus Glas.
Jeder kann mich sehn.
Doch nicht jeder kann verstehn.
Nicht viele wissen,
wie das Kind in mir gestorben ist.
Mutter Erde sieht mich nicht.
Apfel war untersetzt mit Gift.
Naiv biss ich hinein.
Keiner hat gebremst.
Bin einfach gegen den Baum gefahren.
Der Strick gewebt aus den Streifen seiner Haut.
Ein Schubs von Gott
und kein Zappeln.
Kein Schrei.
Jeder weiß wen er vor sich hat.
Nein, kein Opfer!
Ein altes, ergrautes Kind,
Uhr und Dolch in der Hand.
Den Strick um den Hals.
Das Steuer in der Hand.
Der Apfel im Munde.
Der Feigling weiß wann er verloren hat.
Was jetzt noch zählt ist sterben,
verbrennen und dann Asche werden.
Sich in der Welt verstreuen,
vom Winde fortgetragen.
 
So leicht!
 
Gewidmet allen die Märchen lesen

und denen, die den einfachen Weg aus der Misere gewählt haben




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